Kein Witz: Küchen geschenkt, wenn es in Stuttgart regnet

Dass viele Küchenhändler mit Prozenten und Rabatten ihre Kunden ködern, ist schon lange Usus. Weil man aber in der Küchenbranche langsam registriert, dass auf diese Art und Weise immer weniger Fische ins Netz gehen, muss man sich auf Dauer sicher etwas Neues einfallen lassen. Heute Morgen ist mir zufällig ein Prospekt mit einer Werbeaktion in die Hand gekommen, bei der es mich tatsächlich fast vom Hocker gehauen hat.

Da gibt es eine Firma namens HEM Küchenstudio GmbH (www.hem-kuechen.de) mit Sitz in 74523 Schwäbisch Hall. Das Unternehmen betreibt im nordöstlichen Großraum Stuttgart noch 3 weitere Küchenstudios: In 71522 Backnang, in 74589 Crailsheim und in 74722 Buchen. HEM ist Mitglied im Verband Musterhaus Küchen.

In dem von HEM gestreuten Werbeprospekt heißt es wörtlich:

"Liebe Kunden,

nie war die Gelegenheit zum Küchenkauf günstiger: Mit etwas Glück erhalten Sie Ihre neue Küche nicht nur zum unschlagbaren Bestpreis, sondern sogar den Kaufpreis zu 100% erstattet. Wenn es am 1. April zwischen 12 und 13 Uhr am Flughafen Stuttgart-Echterdingen regnet oder zu sonstigem Niederschlag kommt, bekommen alle Kunden, die ihre Küche im Zeitraum vom 5. bis 17. März gekauft haben, ihre Traumküche zum Nulltarif.*

Wie freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Glück!"

Das klingt unglaublich verlockend zumal betont wird: Kein Scherz.

Der Pferdefuß findet sich natürlich im Sternchen-Text. Da heißt es:

"Wir verpflichten uns, den Käufern den Kaufpreis für den Fall zu erstatten, dass es am 1. April 2012 an der Wetterstation des deutschen Wetterdienstes am Flughafen Stuttgart-Echterdingen messbaren Niederschlag von mindestens 2 mm/qm oder mehr in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr gegeben hat. (…) Nicht mit anderen Vorteilsaktionen kombinierbar. (…) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (…)"

2 mm/qm Niederschlag?

Das sind 2 Liter pro Quadratmeter. Ich habe mir mal die Daten des deutschen Wetterdienstes angesehen. Demnach fallen in Stuttgart in den Monaten März und April (Sie zählen zu den niederschlagsärmsten im ganzen Jahr) durchschnittlich etwa 40 bis 50 mm/qm Niederschlag - im ganzen Monat wohlgemerkt.

Das bedeutet im Klartext: Meine gekaufte Küche bekomme ich nur dann geschenkt, wenn etwa 5% der gesamten monatlichen Niederschlagsmenge an einem einzigen Tag (dem 1. April) fallen - und das auch noch in einer einzigen Stunde! Da muss es also zwischen 12 und 13 Uhr nicht nur tröpfeln, sondern recht kräftig regnen.

Ich weiß nicht, ob HEM für diesen Fall irgendwo eine "Regenversicherung" abgeschlossen hat. Ich gehe auch davon aus, dass HEM ein seriöses Unternehmen ist, das die möglichen Gewinne bzw. die Kaufpreise tatsächlich auszahlen wird. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass HEM die Küchen (besser: die Lose) im Aktionszeitraum wahrscheinlich alles andere als günstig verkauft, damit sich das unternehmerische Risiko und die Werbeaktion am Ende lohnen.

Fazit:

Ein prima Werbegag. Auf so was muss man erst mal kommen. Der clevere Küchenkäufer allerdings kauft kein Küchen-Los für mehrere tausend Euro im Rahmen eines Gewinnspiels. Er bedient sich der 7-Schritte-Kaufstrategie aus Clever Küchen kaufen.




Brinkmeier Küchen: Übernahme-Coup durch die Einrichtungspartnerring VME

Brinkmeier Küchen und VME
Es ist schon ein bemerkenswerter Coup, der da Anfang Juli in Bielefeld ablief: Die Einrichtungspartnerring VME vermeldete den Kauf von 51% an der Brinkmeier System Form Küchen GmbH & Co. KG, 32289 Rödinghausen. Bemerkenswert deshalb, weil damit zum ersten Mal ein produzierendes Unternehmen von einem Möbeleinkaufsverband übernommen wurde.

Brinkmeier fertigt im 30.000 qm großen Werk im Rödinghausener Ortsteil Bruchmühlen Einbauküchen in klassischem und modernem Stil. Mit einer Jahresproduktion von gegenwärtig um die 25.000 Küchen ist Brinkmeier damit in die Gruppe der kleineren Küchenhersteller einzuordnen.

Der Einkaufsverband Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG mit Sitz in 33699 Bielefeld hingegen ist in der Verbandslandschaft eher ein Big Player. Mit einem Außenumsatz von etwa 3 Mrd. € zählt die VME zu den Top 5 im aktuellen Umsatzranking. Unter den knapp 200 Gesellschafterunternehmen - sprich Möbelhändlern - sind übrigens sowohl mittelständische Betriebe, als auch Möbelriesen wie Turflon in Werl, Breitwieser in Heidelberg und Möbel Rieger in Göppingen.

Was den Küchenhersteller und den Einkaufsverband bisher vereinte: Brinkmeier einerseits arbeitete auf Verbandsebene ausschließlich mit der VME zusammen. Die VME andererseits machte einen großen Teil des Küchenumsatzes mit den Rödinghausenern.

Als Brinkmeier Küchen zuletzt mehr und mehr finanziell ins Schlingern geriet, sah die VME-Geschäftsführung die Chance (oder das Muss) zu handeln. Ich möchte nicht darüber spekulieren, ob nun der Gedanke der Verbandsbosse an das eigene Portemonnaie, oder ob vielleicht volle Auftragsbücher der VME-Möbelhändler und damit ein "Stützungskauf" das wahre Motiv für den Küchen-Deal waren.

Die Konsequenz dieser Übernahme ist jedoch in jedem Fall, dass die VME-Gemeinde in Zukunft gezwungen ist, mehr Brinkmeier Küchen zu verkaufen. Gezwungen deshalb, weil die Möbler selbstverständlich nicht nur an den Gewinnausschüttungen, sondern auch an den Verlusten des Einkaufsverbands beteiligt sind, falls es mit Brinkmeier weiter bergab geht. Man darf gespannt sein, in welche Richtung das Pendel ausschlagen wird.

Für Sie als Küchenkäufer ändert sich durch dieses Geschehen im Hintergrund nichts. Brinkmeier Küchen werden durch diesen Übernahme-Deal wohl weder teurer noch günstiger im Handel zu haben sein. In so manchem Küchenstudio werden Sie aber mit Sicherheit die beiden Namen Brinkmeier Küchen und Atrium Küchen viel öfter hören als bisher.




Küchenplanung, Küchenkauf und Baumarkt - geht das nicht zusammen?

Dass die Do-it-yourself-Branche seit längerer Zeit verstärkt darum bemüht ist, auch im Küchenhandel Fuß zu fassen, hatte ich bereits in meinem Artikel Küchen vom Baumarkt beleuchtet. Und dass preisbewusste Küchenkäufer auf der Suche nach einem passenden Modell durchaus daran denken, in einem Baumarkt fündig zu werden, zeigt nicht erst die Zuschrift von Anja Decker (Name geändert):

Betreff: Küchenplanung, Küchenkauf und Baumarkt - geht das nicht zusammen?

Wir befassen uns seit einiger Zeit mit der Küchenplanung in unserer Zweitwohnung. Diese Wohnung nutzen meine Frau und ich unter der Woche. Am Wochenende kehren wir aber regelmäßig in unser Reich, sprich unsere Erstwohnung zurück. Infolgedessen suchen wir für unsere Zweitwohnung nur eine günstige Küche.

Und da diese nicht einen Riesenbatzen Geld kosten muss, trieb es uns fast automatisch ins schwedische Möbelhaus. Unsere Erwartung, dort günstig einkaufen zu können, wurde uns nach einer Auflistung der notwendigen Einzelteile jäh genommen.

Also ging der zweite Weg in den Baumarkt. Wir hatten die Idee, dass man dort Einzelteile zusammenstellen kann, die man frei nach dem Do-it-yourself-Credo mit nach Hause nehmen und selbst aufbauen kann. Keine Sorge: Wir haben einen ausgebildeten Schreiner im Freundeskreis, der den Aufbau gerne durchführen wird.

Aber auch in den Baumärkten haben wir nicht das gefunden, was wir uns vorgestellt hatten. Wir waren echt erstaunt, dass Baumärkte bisher keine Kücheneinzelteile vorhalten, die man sich zu einer kompletten Küche zusammenstellen kann. Einige Baumärkte führen mittlerweile zwar Küchen, aber der Stil des Verkaufs dort erinnert eher an den in "echten" Möbelhäusern.

Die Ausstellungsstücke haben uns auch nicht überzeugt. Die günstigen Preisklassen strahlten minderwertige Qualität aus. Die höherwertigen Küchen lagen in einem Preissegment, das wir eher in Möbelhäusern erwartet hätten. Unsere Vorstellung, eine Küche aus einem Standardrepertoire von Einzelteilen quasi aus dem Regal zusammenzustellen, wurde wiederum nicht erfüllt. Oberschränke, Unterschränke, Sonderschränke für Herd und Spülmaschine und dazu nette Fronten und eine Arbeitsplatte: Das scheint es nicht zu geben.

Genau dazu habe ich eine Frage an Sie. Denken Sie, dass man Küchen in Deutschland nach dem oben beschriebenen Muster nicht vertreiben kann? Oder werden wir vielleicht in Geschäften fündig, die wir bisher nicht aufgesucht haben? Angesichts des deutschlandweiten Rufs nach geilem Geiz dachten wir, es muss zwangsläufig einen Mitnahmemarkt mit Küchenteilen zum Selbstaufbauen geben. Haben wir uns da getäuscht?

Ich antwortete:

"Hallo Frau Decker, jede größere Küche ist ein Unikat und besteht aus sehr vielen Einzelteilen. Wenn sie dann auch noch gut aussehen und alles passen soll, dann setzt das schon eine Portion Sachkenntnis bei der Küchenplanung bzw. bei der Auswahl der Teile voraus.

Falls ein Baumarkt tatsächlich Küchen zum selbst Zusammenstellen anbieten würde, müsste er also zunächst Hunderte (!) von Teilen vorrätig halten (Lagerkosten!). Wenn er dann seine Kunden nach dem Motto "Bitteschön, hier sind unsere Küchen. Suchen Sie sich etwas Passendes aus. Viel Spaß!" losschickt, hätte das am Ende viele meckernde Kunden zur Folge, weil die im DIY-Verfahren zusammengestellte Küche oft nicht passt, Teile umgetauscht werden müssen usw. Da hilft dann auch der beste Schreiner nicht.

So etwas tut sich natürlich kein Händler an. Daher werden selbst Küchen im Niedrigpreissegment (z.B. Impuls und Wellmann) von fachkundigen Küchenberatern geplant und dann anschließend beim Hersteller individuell gefertigt.

Einzelne Küchenelemente für sehr einfache Küchen-Lösungen (Küchenblock, Küchenzeile) können Sie bei den Möbeldiscountern (z.B. Poco, Roller) durchaus kaufen und dann selbst zuhause aufbauen."




Schüller Küchen Preise: Rechtsanspruch auf Nachweis des zugesicherten Rabatts?

Fast täglich erreichen mich E-Mails von Lesern, die sich nach dem Kauf Ihrer neuen Küche über den Tisch gezogen fühlen. Frau Andrea Ganzel (Name geändert) schilderte mir folgendes:

Betreff: Schüller Küchen Preise

Leider habe ich von Ihren Expertentipps erst nach unserem Küchenkauf erfahren. Inzwischen stelle ich fest, dass Ihre Warnungen und Verbraucherhinweise begründet sind und kann anderen Käufern nur empfehlen, sich vorher durch Ihr Buch sachkundig zu machen. Ich habe die Hoffnung, dass Sie mir im Nachhinein doch noch einen speziellen Rat geben können.

Wir haben im letzten Juli bei Möbel H. in Dresden unsere erste komplette Küche (von Schüller) ausgewählt und am gleichen Tag noch eine Auftragsbestätigung unterschrieben. Eine Woche später erfolgte nochmals eine Änderung (Reduzierung durch Verzicht auf Herd) des Auftrages. Der Verkäufer ließ uns in dem Glauben, dass ein 25%-iger Nachlass im Kaufpreis enthalten ist. Eine Einzelpreisaufstellung wurde uns bei Lieferung zugesichert aber nicht übergeben.

Jetzt 9 Monate nach dem Kauf (geregelt über Darlehensfinanzierung) wird eine Restforderung von 2.000,00 € geltend gemacht (im Darlehen vereinbarter Eigenanteil). Kaufvertrag und Schlussrechnung wurden uns nicht übergeben. Auf der Grundlage der Artikelnummern habe ich mir von einem anderen Händler ein Vergleichsangebot erstellen lassen. Dabei stelle ich nun fest, dass nur ein Nachlass von 8% anstatt der zugesicherten 25% enthalten ist. Ich habe also eine Schüller Küche für 13.700,00 € gekauft, die ohne Nachlass nur 11.300,00 € kostet.

Leider habe ich das Gegenangebot mit den Listenpreisen nicht in Papierform erhalten, konnte aber mit Zeugen am PC die Eintragung verfolgen und den Kaufpreis notieren. Kann ich den Händler zwingen, mir die Kaufpreise zunächst als Listenpreise auszuweisen, um danach den Nachlass nachvollziehen zu können? Habe ich einen Rechtsanspruch auf Nachweis der zugesicherten Rabattierung? Für Ihre Hilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Ich antwortete:

"Hallo Frau Ganzel, Ihre Sache ist in einem Stadium, in dem es um einen Rechtsanspruch bzw. Rechtsfragen geht. Da kann ich Ihnen letztlich nicht weiterhelfen, weil ich zu einer Rechtsberatung nicht befugt bin. Ich kann Ihnen also nur sagen, wie ich persönlich Ihren Fall sehe.

Zunächst: Eine Schüller Küchen Preisliste mit allgemein gültigen, unverbindlichen Preisempfehlungen ("Listenpreise") - so wie Sie es von anderen Waren her kennen - gibt es nicht. Das trifft übrigens nicht nur auf Schüller Küchen, sondern auch auf nahezu alle anderen Küchenhersteller zu.

Jeder Händler arbeitet also mit anderen Preislisten, je nach dem wie günstig er seine Küchen einkauft und wie seine Kalkulation aussieht. Das heißt, Möbel H. hat Ihnen mit ziemlicher Sicherheit einen 25%-Nachlass eingeräumt - aber eben auf seine Preisliste. Und die würde er im Falle eines Rechtsstreits auch dem Richter vorlegen und beweisen können, dass Sie 25% auf seine Preise bekommen haben.

Sie könnten höchstens Möbel H. mit dem günstigeren Angebot konfrontieren und versuchen, auf dieser Basis 25% Rabatt zu erhalten. Ich fürchte aber, darauf wird sich das Möbelhaus nicht einlassen.

Wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung. Tut mir Leid, dass ich Ihnen keine große Hoffnung machen kann. Der einzige Weg ist, wie Sie selbst schreiben, sich vorher schlau zu machen."




Nobilia Küchen zum Meterpreis: Wie komme ich aus dem Vertrag wieder raus?

Die Zahl der E-Mails, die mich zum Thema "Küchen zum Meterpreis" erreichen, reißt nicht ab. Eine davon kam von Ralf Essen (Name geändert), dem mit dieser immer weiter um sich greifenden Verkaufsmasche eine Nobilia Küche angedreht wurde:

Vor rund 2 Wochen waren meine Frau und ich auf der "Wir-Bauen-Messe" in Coburg. Da wir im Mai das Bauen beginnen, wollten wir uns auch gleich mal über Küchen informieren.

Am Stand der Firma X. aus Lichtenfels wurden wir von einem "externen" Mitarbeiter begrüßt. Nachdem er unsere Skizze des Hauses gesehen hat, ist er sofort in ein Verkaufsgespräch eingestiegen und hat gemeint, dass in unserem Haus eine super tolle Küche passt, die er gerne für sein Küchenmagazin fotografieren möchte. Dafür gibt es einen speziellen Preis Küche pro Meter, der unschlagbar günstig ist. Nach ca. 20 min. Informationsgespräch, hatten wir einen "Messekaufvertrag" vor uns liegen. Bei der Frage, was denn jetzt an dem Vertrag besonderes sei, hat er ein paar handschriftliche Ergänzungen eingebracht, z.B. wie bei einem Kauf eines Tisches ein Gutschein im Wert von 400,00 € eingelöst werden kann.

Wir sind den Vertrag noch einmal durchgegangen. Er hat uns aber nicht auf die AGB auf der Rückseite aufmerksam gemacht. Das steht aber leider auf der ersten Seite. Geschickt mit einem Ausrufezeichen einen Abschnitt davor, hat er uns von dem Satz "Kaufbedingungen siehe Rückseite" abgelenkt. Des Weiteren hat er versprochen, dass eine Insellösung möglich ist. Leider steht das genau anders im Vertrag, nämlich dass eine Insellösung nicht in den Kosten enthalten ist.

Am Tag drauf ist uns erst richtig bewusst geworden, dass wir eine Küche im Wert von 7.500,00 € gekauft haben. Dazu kommen laut Vertrag noch 1.305,00 € Aufbaukosten und 3.000,00 € für die Geräte. Das macht 11.805,00 € für eine Nobilia Küche (Fronten aus Kunststoff). Ob die Arbeitsplatte von Nobilia Küchen mit dabei ist, ist aus dem Vertrag nicht herauslesbar. Ein Bekannter von uns hat vor kurzem eine sehr hochwertige Küche gekauft. Er hat seine Meter zusammengerechnet und durch seinen Komplettpreis geteilt. Da ist er auf gerade mal 700,00 € gekommen, inkl. Geräte.

Am Montag nach der Messe war ich persönlich im Möbelhaus X. und hatte schriftlich um eine Rückgabe des Vertrages gebeten. Da es noch keine Planungen gibt, müsste es ja möglich sein, kostenneutral aus dem Geschehen zu kommen. Leider hat der Verkäufer darauf nicht reagiert. Auch der Geschäftsleiter meinte, dass Verträge einzuhalten sind. Es seien auch Kosten angefallen (2.500,00 €) für den Mitarbeiter am Stand.

Mein Argument, dass er da eh steht, egal ob er mit uns geredet hat oder nicht, zählte nicht. Ich gehe davon aus, dass der externe Mitarbeiter auf Provisionsbasis angestellt war. Der Küchenverkaufsleiter von X. war auch auf dem Messestand. Warum hat er uns keine Küche verkauft? Wieso benötig man einen externen Mitarbeiter?

Ebenso kam das Argument, wenn ich woanders die gleiche Küche für einen besseren Preis finde, dann können wir ebenso über den Preis reden. Halt, der Vertreter auf dem Messstand meinte, dass der Preis für seine Nobilia Küchen eh unschlagbar ist - wegen der Fotoaktion, die am 30.06.2012 stattfinden soll. Ist das nicht Vortäuschung falscher Tatsachen?

Wie komme ich aus dem Vertrag wieder raus?

Am 01.05. müssen wir laut Vertrag 2.200,00 € vorauszahlen. Dazu bin ich nicht bereit. Selbst wenn das doch ein gutes Angebot sein sollte: Aufgrund der Gespräche mit dem Verkaufsleiter des Küchenstudios und dem Geschäftsführer haben wir kein Vertrauen mehr mit X. eine Küche zu planen. Ich bitte um Ihre Hilfe. Ihr Buch Clever Küchen kaufen habe ich eben bestellt.

Ich antwortete:

"Hallo Herr Essen, Ihre Kernfrage ‘Wie komme ich aus dem Vertrag wieder raus?’ ist eine Rechtsfrage. Zu einer Rechtsberatung bin ich aber nicht befugt. Ich kann Ihnen deshalb nur sagen, wie ich persönlich den Fall sehe - was jedoch ganz unverbindlich ist.

Sie haben nichts darüber gesagt, aber ich unterstelle es einmal, dass in dem Vertrag zwei essentielle Vertragspflichten noch nicht konkretisiert wurden: die einzelnen Küchenelemente sind nicht festgelegt und der Händler hat noch kein Aufmass vor Ort genommen. Für mich ist deshalb ein Vertrag noch nicht verbindlich zustande gekommen. Das würde ich dem Händler schreiben und gleichzeitig mitteilen, dass ich an dem Kauf kein Interesse mehr habe. Die Sache sei damit für mich erledigt. Natürlich müsste ich damit rechnen, dass ich verklagt werde."

Herr Essen schrieb tags darauf zurück:

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mit Ihrer Unterstellung liegen Sie richtig. Das mit dem Schreiben habe ich gestern gleich erledigt und per Einschreiben an das Möbelhaus gesendet. Wir haben aber Bedenken was das "Verklagen" angeht. Was könnte da im schlimmsten Fall auf uns zukommen? Wäre das dann nicht teurer, als die 20% Stornogebühren zu zahlen (wären in unserem Fall ca. 2.500,00 €)? Sicherheitshalber haben wir einen Termin bei einem Anwalt vereinbart, der sich in Sachen Vertragsrecht auskennt.




Ausstellungsküchen Abverkauf: Gekauft wie gesehen?

Ungeachtet der Tatsache, dass Ausstellungsküchen im Abverkauf in aller Regel nicht günstiger sind als fabrikneue, frei geplante Küchen, treten beim Kauf von Ausstellungsküchen meist jede Menge Schwierigkeiten auf. Von Frau Andrea Welzer (Name geändert) erhielt ich heute folgende Mail:

Ich habe vor ein paar Tagen eine Ausstellungsküche geliefert bekommen. Die Lieferung war eine Katastrophe. Sie war nicht vollständig und die Geräte wurden beschädigt geliefert (obwohl dies beim Küchenkauf nicht so war).

Ich habe die Küche vor dem Kauf genau mit meinen Vater angesehen und keine Beschädigungen (grobe Schäden) gesehen. Es wurden nur Kratzer und andere Kleinigkeiten festgestellt, die für mich ok sind. Deshalb wurde im Kaufvertrag auch nichts weiter aufgenommen, sondern nur der Satz ‘gekauft wie gesehen’. Damit fühlte ich mich sicher, weil ich die Küche doch gesehen hatte und wusste, was vorher vorhanden war und was nicht.

Bei Lieferung wurde der Kaffeevollautomat mit einer großen Delle in der Front geliefert (war zum Kauf nicht vorhanden), ein Teil der Abzugshaube ist verkratzt (war zum Kauf auch nicht vorhanden, wahrscheinlich durch den Abbau entstanden) und das Ceranfeld weist mehrere große Kratzer/Dellen auf (die auch beim Kauf nicht sichtbar waren).

Dies habe ich gleich bei der Lieferung reklamiert und ich hörte nur immer, ich solle nicht so pingelig sein. Das sei nun mal bei Ausstellungsküchen so und mein Problem. Dies wollte ich nicht akzeptieren und habe die Mängel alle bei Lieferung angeben (bevor ich die Lieferung bestätigt habe).

Nun habe ich folgendes Problem: Der Verkäufer weigert sich, die Mängel zu beseitigen. Eine Begründung dazu gibt es nicht. Ihm Kaufvertrag steht ‘verkauft wie gesehen’. Ich habe die Küche mit meinen Vater zusammen angesehen. Nur waren da die Beschädigungen nicht vorhanden. Nach dem Kauf wurde die Küche weiter ausgestellt und ist erst kurz vor der Lieferung vom Verkäufer eingelagert worden.

Ich weiß nicht mehr weiter. Überall höre ich nur, ich hätte bei Kauf besser aufpassen sollen. Ich habe nun eine tolle Horrorküche daheim stehen und keine Möglichkeit, mich zu wehren oder etwas dagegen zu tun. Jedes Mal, wenn ich die Küche sehe, kommt mir alles hoch. Vorher wurde mir zugesichert: ‘Wir machen das alles schon. Mit uns kann man reden. Wir sind für sie da usw.’ Jetzt ist alles anders.

Ich habe mich an den Verkäufer der Firma in Parsberg gewendet. Dort finde ich aber mit meinen Problemen kein Gehör. Es heißt nur: ‘Hätten Sie halt keine der Ausstellungsküchen gekauft.’ Aber sind Ausstellungsküchen denn ein Freibrief für alle möglichen Beschädigungen?

Niemand ist zu erreichen, der mir wirklich weiterhelfen will. Ich höre nur, wir kümmern uns darum. Nur meldet sich niemand bei mir. Einen Ansprechpartner erhalte ich nicht. Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun kann.

Ich antwortete:

"Hallo Frau Welzer,

offensichtlich will der Küchenhändler in Ihrem Falle nichts mehr tun. Sollten Sie die Küche auch schon bezahlt haben, fühlt er sich wahrscheinlich recht sicher. Jetzt bleibt für Sie aber immer noch der Weg über das Gericht.

An dieser Stelle muss ich etwas klar stellen: Rechtsberatung kann ich Ihnen leider nicht bieten. Dazu bin ich nicht befugt. Ich kann Ihnen nur sagen, was ich persönlich tun würde, wenn mir ein solcher Fall begegnen würde.

Ich würde die Mängel schriftlich auflisten und die Liste per Einschreiben an den Küchenhändler senden mit der Aufforderung, die Mängel bis zum (…) zu beseitigen. Gleichzeitig würde ich ankündigen, den Kauf rückgängig zu machen, falls die Frist erfolglos verstreicht. Das bedeutet für den Händler, die Küche abzuholen und den Kaufpreis Zug um Zug zurückzuzahlen. In meinem Ratgeber Clever Küchen kaufen finden sich Musterbriefe für ein solches Vorgehen. Mir wäre aber klar, dass ich mich wahrscheinlich über kurz oder lang nach einem guten Rechtsanwalt umsehen muss.

Zum Schluss ein letztes klares Wort: Ich habe nichts dagegen, wenn mir ein Händler bei einem Ausstellungsküchen Abverkauf die Klausel ‘gekauft wie gesehen’ aufdrücken will. Aber dann schreibe ich auch auf, was ich am Möbel gesehen habe und füge hinzu: ‘Im Übrigen mängelfrei’. Das muss der Händler dann gegenzeichnen."




Tchibo probt den Küchenverkauf mit Küchen Quelle

Küchen Quelle Tchibo, anfangs ausschließlich Kaffeeröster, hat den Bogen raus, die Markt- und Vertriebskompetenz von Unternehmen fast aller Branchen auch für sich selbst nutzbar zu machen. Ich greife zwei Beispiele heraus, weil ich sie persönlich ausprobiert habe: Reisen buchen und Blumen schenken.

Das Reisegeschäft wickelt das Touristikunternehmen Berge & Meer Touristik GmbH, 56578 Rengsdorf, ab. Den Blumenstrauß liefert die Blume 2000 new media ag, 22848 Norderstedt, der führende Blumen-Direktversender in Deutschland. Allerdings hat bei dem die Tchibo-Inhaberfamilie Herz ihre Finger bzw. Gelder drin.

Auf den Punkt gebracht gilt also: Die meisten Waren und Dienstleistungen kommen gar nicht von Tchibo. Aber Tchibo verdient daran. So will das Unternehmen nun auch in der Küchenbranche zugreifen. Wohlgemerkt: Es geht dabei um geplante, komplette Einbauküchen einschließlich Elektrogeräten, nicht wie bisher um lediglich Accessoirs oder Einzelteile. Dazu wurde ausgeguckt die Küchen Quelle GmbH, Gutenstetterstr. 8 E, 90449 Nürnberg.

Man erinnere sich: In 2009 ging der Konzern KarstadtQuelle, zuletzt Arcandor genannt, den Bach hinunter. Um einen vielleicht noch profitablen Rest (Kaufhäuser und Versandhandel) wird immer noch geschachert.

Die profitable Küchen Quelle GmbH, die auch zum Konzern gehörte, fand jedoch schnell ihren eigenen Weg aus der Krise. Sie wurde von vier Unternehmern aus dem Frankenland übernommen und verkauft nach eigener Bekundung nach wie vor mehr Küchen als jeder andere Küchenhändler in Deutschland. Lieferanten dürften wie schon immer vorwiegend die Küchenhersteller Wellmann, Kempfle, Nieburg und Häcker sein.

Das Geschäft wird nach dem bekannten Muster ablaufen: Tchibo wirbt in seinen stationären Läden und auf seinem Internetportal, alles andere macht dann Küchen Quelle, als da sind Küchenplanung vor Ort, Kaufverträge, Lieferung und Montage, Mängelbearbeitung usw.

Tchibo möchte allerdings auf die Gestaltung der Preise Einfluss nehmen. Geplant ist: Bestellt der Küchenkäufer Küchenmöbel für mehr als 5.000,00 € (nur die Holzteile, keine Elektrogeräte), wird ein Tchibo-Rabatt von 2.000,00 € nachgelassen.

Ob dieser Preisnachlass echt ist bzw. ob der Küchenpreis einem Vergleich Stand hält, wird der clevere Küchenkäufer mit der Kaufstrategie im Ratgeber Clever Küchen kaufen schnell herausfinden.




Express Küchen - jede Menge für den Discount

Express Küchen Für die professionellen Marktbeobachter ist es inzwischen Gewissheit: Mitnahmemärkte werden künftig immer mehr Küchen verkaufen. Ein Grund ist wohl der, dass Mitnahme oder Discount beim Verbraucher niedrige Preise suggeriert. Also her mit den günstigen Küchen. Es gibt aber nicht viele Hersteller, die sie in ausreichenden Mengen produzieren. Aus dem Stegreif heraus kann ich zum Beispiel Burger, Impuls, Pino und Nobilia nennen.

Nolte Küchen, 32584 Löhne, wiederum - ein Unternehmen der Nolte Möbel-Industrie Holding GmbH & Co. KGaA, 76726 Germersheim - baut zwar nicht allzu teuere Einbauküchen, für den Discount sind sie aber nicht günstig genug. Da müssen wir hineinspringen, sagte man sich bei der Nolte Holding. Und es fügte sich gut, dass man in 2008 das Werksgelände des insolventen Küchenherstellers Habemat erworben hatte. Flugs wurde die Express Küchen GmbH & Co. KG, 49328 Melle, neu gegründet.

Inzwischen wird in der neu hergerichteten Ex-Habemat-Fabrik expressmäßig gefertigt. Die ersten Express Küchen sind bereits in den Handel gelangt. Es gibt bisher 6 Modellreihen. Sie werden mit Soft, Flash, Win, Plan, Sky und Royal bezeichnet.

Die Bauweise der Elemente ist bei den Express Küchen stark vereinfacht und basiert auf dem 15er Raster, d. h. Höhe, Breite und Tiefe setzen sich in Schritten von 15 cm fort. Zwischenmaße sind allerdings möglich.

Mitnahmemöbel müssen leicht sein. Da ist es von Vorteil, dass Nolte bereits viel Erfahrung in der Leichtbauweise hat und demgemäß seine speziellen leichten Holzwerkstoffe (AirMaxx) einsetzen kann. Ferner bleibt man bei einer Plattenstärke von 16 mm, was das Gewicht nochmals reduziert. Für mich stellt sich dabei allerdings die Qualitätsfrage.

Bei den Beschlägen greift man teilweise auf die Ausstattung der "normalen" Nolte-Küche zurück, beispielsweise Auszüge mit Schließdämpfung, Beleuchtungssysteme usw. Wer als Käufer auch nach E-Geräten, Spülen und Armaturen fragt, wird mit Produkten der Lieferantengruppen Electrolux und Teka bedient.

Die Express Küchen - hauptsächlich mit Schichtstofffronten - werden den Käufern zu Preisen von etwa 900,00 bis 3.000,00 € angeboten. Wie ich hörte, krönen die Nolte Expressler diese Preisgestaltung mit dem Schlagwort "Value für money". Weitere Infos hierzu finden Sie auf der Internetseite von Express Küchen.

Zum Schluss noch als Ergänzung folgende Info:

Unter dem Dach des Nolte Konzerns tummeln sich neben der neuen Express Küchen Firma bereits die Unternehmen Nolte Küchen, Nolte Möbel 76726 Germersheim, Express Möbel 76726 Germersheim, CS Schmalmöbel 66914 Waldmohr, Drum GmbH 66914 Waldmohr, Nolte Holzwerkstoff 76726 Germersheim, G. Peter Reber Möbel-Logistik GmbH 76726 Germersheim und Nolte Produktenwerk 33378 Rheda-Wiedenbrück.




Impuls Küchen jetzt in Rekord-Lieferzeit?

Impuls Küchen Die durchschnittlichen Lieferzeiten von 8 bis 10 Wochen und mehr sind für viele Küchenkäufer ein Ärgernis.

Doch dass es auch anders geht, will jetzt der Hersteller Impuls Küchen vormachen. Ab Ende September wird die 10-Tage-Küche kommen, d.h. von der Annahme der Bestellung im Küchenstudio bis zur Montage beim Kunden sollen gerade einmal 10 Tage vergehen.

Diese rekordverdächtige Schnelllieferung kostet den Impuls Küchen-Käufer übrigens keinen Cent extra. Impuls Küchen, eine Tochtergesellschaft und Marke der Alno AG, hatte bereits im März diesen Jahres mit einem Test begonnen und seitdem bereits jede 5. Einbauküche in diesem Zeitfenster produziert und geliefert.

Man darf gespannt sein, was die direkten Mitbewerber im Niedrigpreissegment - beispielsweise Wellmann und Nobilia - dieser Service-Offensive entgegensetzen werden. Impuls Küchen ist ihnen jedenfalls in diesem Punkt nun mehr als nur eine Nasenlänge voraus.

Wünschenswert wäre natürlich, dass der Vorstoß von Impuls Küchen ein Signal für alle Küchenhersteller ist, ihre Lieferzeiten zu verkürzen. Ob dies bei dem einen oder anderen tatsächlich machbar ist, erscheint allerdings fraglich. Denn vor allem die Herstellung einer qualitativ hochwertigen, individuell nach Kundenwunsch gefertigten Einbauküche erfordert nun einmal ihre Zeit.




Bulthaup Küchen: Qualität durch fugenlose Kanten

Über unsaubere und durchscheinende Kanten beschichteter Küchenfronten hat sich schon so mancher Küchenkäufer geärgert. Als ich diesbezüglich einmal mehr eine Mail erhielt, fiel mir ein, dass ich vor kurzem etwas darüber gelesen hatte, wie man neuerdings das leidige Problem gelöst hat. Nur, ich wusste zunächst nicht mehr, wo und was ich gelesen hatte. Kurz darauf fand ich die Quelle wieder.

Da hatte ich meiner Leserin aber bereits geantwortet. Aber zuerst die Mail:

"(…) leider habe ich Ihr Buch erst nach meinem Küchenkauf erworben. Ich habe mir eine weiße Küche ausgesucht, Material Beschichtung (keine abgerundeten Kanten). Der Rand der Beschichtung zur Kante hin ist zum größten Teil dunkelgrau (…) Fast alle Kanten (Umrandung) schimmern gelblich und die Eckkanten sind nicht alle sauber verarbeitet. Sie wirken wie abgestoßen.

Angeblich hätte ich eine gute Qualität gekauft. Ich habe die Front nur anhand eines Musters gewählt. Hört sich das nach einer guten Qualität an? Sind schwarze/graue Ränder bei weißen beschichteten Küchen zu tolerieren? Woran erkenne ich eine gute Beschichtung?"

Meine Antwort war:

"(…) Sind beschichtete Frontplatten von guter Qualität, sieht man die Kanten kaum. Denn das Laminat (Beschichtung) wird maschinell beim Verkleben ganz dicht und sauber gegeneinander geschoben.

Ich empfehle, die genannten Fehler schriftlich zu bemängeln. Bitte gehen Sie dabei so vor, wie ich es in meinem Ratgeber beschrieben habe, damit Ihre Mängelrüge auch zum Erfolg führt und Sie gegebenenfalls den Kauf rückgängig machen können."

Wie oben erwähnt, entspricht diese Antwort küchentechnisch nicht dem neuesten Stand. Der Nobel-Küchenhersteller Bulthaup ist es, der eine innovative Lösung anbietet: die Laminat-Laserkante.

Bei der Beschichtung der Spanplatten werden die Ränder der Kunststoffschichten mit einer neuartigen Lasertechnik aufgeschmolzen und nahtlos verschweißt. Die gesamte Oberfläche einschließlich der Kanten bleibt fugenlos glatt. Das ergibt gerade bei weißen Oberflächen ein tolles Bild. Bulthaup produziert auf diese Weise zurzeit die Serie "bulthaup monoblock" im Küchensystem bulthaup b3.

Ich habe meine Leserin entsprechend informiert. Ob sie davon profitieren kann, vermag ich nicht zu sagen. Denn eine Bulthaup Küche nur mal eben so als Ersatz für Küchenmurks anderer Hersteller einzutauschen, können sich nur wenige leisten.