Bulthaup Küchen: Qualität durch fugenlose Kanten
Über unsaubere und durchscheinende Kanten beschichteter Küchenfronten hat sich schon so mancher Küchenkäufer geärgert. Als ich diesbezüglich einmal mehr eine Mail erhielt, fiel mir ein, dass ich vor kurzem etwas darüber gelesen hatte, wie man neuerdings das leidige Problem gelöst hat. Nur, ich wusste zunächst nicht mehr, wo und was ich gelesen hatte. Kurz darauf fand ich die Quelle wieder.
Da hatte ich meiner Leserin aber bereits geantwortet. Aber zuerst die Mail:
"(…) leider habe ich Ihr Buch erst nach meinem Küchenkauf erworben. Ich habe mir eine weiße Küche ausgesucht, Material Beschichtung (keine abgerundeten Kanten). Der Rand der Beschichtung zur Kante hin ist zum größten Teil dunkelgrau (…) Fast alle Kanten (Umrandung) schimmern gelblich und die Eckkanten sind nicht alle sauber verarbeitet. Sie wirken wie abgestoßen.
Angeblich hätte ich eine gute Qualität gekauft. Ich habe die Front nur anhand eines Musters gewählt. Hört sich das nach einer guten Qualität an? Sind schwarze/graue Ränder bei weißen beschichteten Küchen zu tolerieren? Woran erkenne ich eine gute Beschichtung?"
Meine Antwort war:
"(…) Sind beschichtete Frontplatten von guter Qualität, sieht man die Kanten kaum. Denn das Laminat (Beschichtung) wird maschinell beim Verkleben ganz dicht und sauber gegeneinander geschoben.
Ich empfehle, die genannten Fehler schriftlich zu bemängeln. Bitte gehen Sie dabei so vor, wie ich es in meinem Ratgeber beschrieben habe, damit Ihre Mängelrüge auch zum Erfolg führt und Sie gegebenenfalls den Kauf rückgängig machen können."
Wie oben erwähnt, entspricht diese Antwort küchentechnisch nicht dem neuesten Stand. Der Nobel-Küchenhersteller Bulthaup ist es, der eine innovative Lösung anbietet: die Laminat-Laserkante.
Bei der Beschichtung der Spanplatten werden die Ränder der Kunststoffschichten mit einer neuartigen Lasertechnik aufgeschmolzen und nahtlos verschweißt. Die gesamte Oberfläche einschließlich der Kanten bleibt fugenlos glatt. Das ergibt gerade bei weißen Oberflächen ein tolles Bild. Bulthaup produziert auf diese Weise zurzeit die Serie "bulthaup monoblock" im Küchensystem bulthaup b3.
Ich habe meine Leserin entsprechend informiert. Ob sie davon profitieren kann, vermag ich nicht zu sagen. Denn eine Bulthaup Küche nur mal eben so als Ersatz für Küchenmurks anderer Hersteller einzutauschen, können sich nur wenige leisten.


Zunächst habe ich meinem Dortmunder Freund gratuliert, dass er keins dieser Küchen Angebote gekauft hat. Dann habe ich seine Frage beantwortet:
Hin und wieder äußern einzelne Leute aufgebracht eine abwertende Meinung über meinen Ratgeber Clever Möbel kaufen, manchmal mit recht rüden Formulierungen. Kern der Aussagen: Da stehe doch überhaupt nichts Neues drin. Clever Möbel kaufen sei überflüssig.
Zunächst möchte ich aufzeigen, um wen es sich bei den beiden handelt: Die Küche & Co GmbH wurde 1989 gegründet und ist seit 1995 ein Unternehmen der Otto Group, Hamburg. Küche & Co bezeichnet sich selbst als Deutschlands größtes Franchisesystem für den Einbauküchenfachhandel. Die Küchenstudios und Shop-in-Shop-Systeme sind fast überall in der Bunderepublik zu finden. Die Küchen, die in Modellreihen mit den Bezeichnungen "Classic", "Landhaus" und "Design" angeboten werden, kann man dem mittleren Preissegment zuordnen.
Beim Küchenhersteller Nieburg Küchen in 32584 Löhne macht man sich fürs nächste Jahr keine Sorgen. So lautet im Kern die Botschaft des Geschäftsführers Frank Hesseldieck.
Unter den Küchenherstellern Deutschlands ist derzeit
Astroh war in der Szene Küchenfachmärkte der Größte. Dann kam seine Pleite und für Meda Küchen war das die Sternstunde.
Die Küchenplanung online selbst durchführen und anschließend auch im Internet die Küche kaufen ist doch inzwischen nichts Außergewöhnliches mehr, werden Sie vielleicht denken. Dabei sehen Sie wahrscheinlich vor sich die unzähligen Angebote in den Verkaufsportalen und Internetshops. Und daran soll man Spaß haben?
Dem Direktvermarkter
Fast alle Küchenhersteller müssen sich mit irgendeinem Einkaufsverband herumschlagen. Die auf Bestellung gebauten Küchen liefern sie zwar direkt zum Händler, aber dessen Verband hat die Finger drin. Das fängt damit an, dass der Verband manchmal vorschreibt, wie die Modelle aussehen sollen, wie teuer sie sein dürfen und endet oft damit, dass er auch die Bezahlung regelt (Zentralregulierung).