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Beim Kauf einer Küche kommt der Wahl der Küchenfront eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn zum einen prägt die Front entscheidend die Optik der gesamten Küche, zum anderen ist sie Feuchtigkeit, Kochdunst und mechanischen Einflüssen direkt ausgesetzt. Eine Front muss daher nicht nur chic aussehen, sondern auch haltbar und robust sein.

Für welche Frontausführungen sich die Küchenkäufer entschieden haben – oder besser: was man ihnen verkauft hat – ermittelte das Marktforschungsinstitut GfK zusammen mit den Branchen-Fachverbänden VdDK, ZVEI und AMK. Von den über 1,4 Mio. im Jahr 2015 in Deutschland verkauften Küchen entfielen auf

  • Melaminharz-Fronten 50% (-2%),
  • Lackfronten 23% (-1%),
  • Folienfronten 10% (-7%),
  • Lacklaminat-Fronten 12% (+9%),
  • andere (Schichtstoff etc.) 5% (+1%).

Die Prozentzahlen in Klammern geben die Veränderungen gegenüber dem Jahr 2014 an. Eine Erhebung für 2016 liegt natürlich noch nicht vor.

Bei den Küchen im gehobenen Marktsegment (Küchenpreise über 10.000,00 €) sieht das Bild etwas anders aus. Hier betragen die Anteile an

  • Melaminharz-Fronten 19% (+2%),
  • Lackfronten 51% (-5%),
  • Folienfronten 7% (-1%),
  • Lacklaminat-Fronten 10% (+7%),
  • Glasfronten 5% (+/-0),
  • andere (Schichtstoff, Holz etc.) 8% (-3%).

Auffallend ist, dass der Anteil der in punkto Haltbarkeit oft problematischen Folienfronten weiter geschrumpft ist. Der Anteil der Lacklaminat-Fronten im betrachteten Zeitraum hat sich dagegen mehr als verdreifacht bzw. sogar vervierfacht.

Lacklaminat?

Vielleicht runzelt jetzt der eine oder andere Leser die Stirn. Daher möchte ich eine kurze, vereinfachte Erklärung geben:

Auf den ersten Blick unterscheiden sich „echt“ lackierte Fronten von Lacklaminat-Fronten kaum. In letzteren Fall wird die Trägerplatte (meist MDF) allerdings nicht aufwändig direkt lackiert, sondern mit einer zuvor lackierten Kunststofffolie beschichtet („laminiert“).

Inzwischen haben viele der großen Küchenhersteller Lacklaminat-Fronten vermehrt im Programm. Im Handel werden diese als günstige Alternative zu Echtlack-Fronten angepriesen. Beispielhaft möchte ich einige Hersteller und die Modelle nennen:

Häcker – Häcker Laser brillant (Hochglanz), Häcker Laser soft (matt)
NobiliaNobilia Flash (Hochglanz), Nobilia Touch und Nobilia Finesse (matt), Nobilia Credo und Nobilia Targa (Rahmenfronten)
NolteNolte Lux (Hochglanz), Nolte Feel und Nolte Linea (matt)
Schüller – Uni Gloss (Hochglanz), Uni matt

Es gibt aber auch Produzenten, die sich dem Trend Lacklaminat ganz bewusst entziehen. Der Geschäftsführer eines mittelgroßen Küchenherstellers formulierte es sinngemäß so: „Auch Lacklaminat ist Folie und mit diesem Material arbeiten wir nicht.“

Lacklaminat hin, Folie her: Bei allen Frontarten gibt es von Hersteller zu Hersteller teilweise erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede.

Mehr darüber und zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Fronten erfahren Sie in Clever Küchen kaufen.“

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